SYSTEM: ONLINE | LAST UPDATE: 08.07.2026

Druckzeit-Rechner

Schätze, wie lange dein 3D-Druck läuft — aus Volumen, Schichthöhe, Infill, Geschwindigkeit und Druckertyp.

Ein Druck über Nacht kalkulieren, ohne erst den Slicer anzuwerfen? Dieser Rechner nimmt das Volumen deines Modells (in cm³, direkt aus Cura, PrusaSlicer oder Bambu Studio ablesbar) und rechnet daraus über Schichthöhe, Infill, Geschwindigkeit und Düsenbreite eine grobe Druckdauer aus. Das ersetzt keinen echten Slice, gibt dir aber in Sekunden ein Gefühl dafür, ob du bei 40 Minuten oder eher bei 14 Stunden landest.

Die größten Hebel siehst du sofort: Die Schichthöhe skaliert die Zeit fast linear — 0,1 mm statt 0,2 mm heißt ungefähr die doppelte Dauer. Der Infill kostet vor allem oberhalb von 40 % richtig Zeit, und Resin-Drucker belichten ganze Schichten auf einmal, sind bei Details also schneller als FDM. Stützen schlagen pauschal mit rund 30 % Mehrzeit zu Buche.

Rechne mit einer Abweichung von etwa ±20 % zur tatsächlichen Slicer-Zeit — das Modell vereinfacht Wandstärke, Beschleunigungen und Modellgeometrie bewusst. Für die reine Zeitfrage reicht das. Wenn dich Material- und Stromkosten interessieren, nutze stattdessen den Druckkosten-Rechner.

Trag deine Druckeinstellungen ein und klick auf „Druckzeit schätzen“, um eine Dauer-Schätzung zu bekommen.

Druckeinstellungen

Gesamtvolumen deines Modells (steht im Slicer)

Dünnere Schichten = mehr Details, längere Druckzeit

Fülldichte im Inneren (0 % hohl, 100 % massiv)

0 % hohl100 % massiv

Bewegungsgeschwindigkeit des Druckkopfs

Stützen fügen rund 30 % Druckzeit hinzu

NEIN

Resin-Drucker belichten ganze Schichten (ca. 3× schneller)

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein typischer 3D-Druck?
Die meisten kleinen bis mittelgroßen Modelle brauchen auf einem FDM-Drucker 2 bis 8 Stunden. Große oder sehr detaillierte Drucke laufen schnell 12 Stunden oder länger — je nach Schichthöhe, Infill und Geschwindigkeit.
Beeinflusst die Schichthöhe die Druckzeit?
Ja, deutlich. Halbierst du die Schichthöhe (z. B. von 0,2 auf 0,1 mm), verdoppelt sich die Druckzeit ungefähr, weil der Drucker doppelt so viele Schichten fahren muss. Für die meisten Teile sind 0,2 mm der beste Kompromiss aus Tempo und Qualität.
Sind Resin-Drucker schneller als FDM?
Resin-Drucker (SLA/MSLA/DLP) belichten eine ganze Schicht auf einmal — egal wie viele Objekte auf der Platte stehen. Das macht sie bei detaillierten oder gebündelten Drucken schneller. Dafür kommt Nachbearbeitung dazu: Waschen im Isopropanol und Nachhärten unter UV.
Wie stark wirkt sich der Infill auf die Dauer aus?
Höherer Infill bedeutet mehr Material und mehr Wege — die Druckzeit steigt entsprechend. Der Sprung von 20 % auf 100 % Infill kann die Druckdauer mehr als verdoppeln. Für Deko reichen oft 10–15 %, für Funktionsteile 20–30 %.
Warum weicht die Schätzung von der Slicer-Zeit ab?
Cura, PrusaSlicer und Bambu Studio kennen dein exaktes Modell, die Wandstärke und die Beschleunigungsprofile — dieser Rechner arbeitet mit einem vereinfachten Volumen-Modell und liefert einen groben Richtwert. Rechne mit ±20 % Abweichung. Slicer selbst sind übrigens oft 10–20 % zu optimistisch, weil sie Beschleunigungen idealisieren.
Wie kann ich Drucke beschleunigen, ohne Qualität zu verlieren?
Nutze eine größere Schichthöhe für nicht sichtbare Flächen, senke den Infill dort, wo keine Festigkeit nötig ist, und optimiere die Ausrichtung im Slicer, um Stützen zu vermeiden. Diese drei Hebel kürzen die Druckzeit spürbar.